Brustvergrößerung: heutige Trends und Gefahren!

Die Brustvergrößerung (Brustaugmentation) ist die zweithäufigste Schönheitsoperation weltweit, hinter der Fettabsaugung (Liposuktion) und vor der Lidstraffung (Blepharoplastik). Auf dem vierten Platz liegt die Nasenkorrektur (Rhinoplastik), die Bauchstraffung (Abdominoplastik) folgt auf dem fünften Platz.

Zu diesen Ergebnissen kam eine international durchgeführte Studie/Analyse der ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery) im Jahr 2010, die Ende 2011 veröffentlicht wurde.  Diese Zahlen berücksichtigen nur die ästhetisch-kosmetischen Eingriffe, die von Fachärzten für Plastische Chirurgie (oder einer vergleichbaren Ausbildung) durchgeführt wurden. Unter Berücksichtigung der Tatsache dass auch Ärzte anderer chirurgischen Disziplinen, wie z.B. Allgemeinchirurgie, Dermatologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Hals-Nasen-Ohr-Ärzten regelmäßig Brustaugmentationen weltweit durchführen, kommt man schnell zu dem Schluss  das er wahrscheinlich der häufigste ästhetische Eingriff ist!

Die Gesamtzahl der weltweit durchgeführten plastisch-chirurgischen Eingriffe des Jahres 2010 ist, wie erwartet, gestiegen und wurde auf ca. 9,5 Millionen geschätzt. An 1. Stelle weltweit liegt die USA, gefolgt von Brasilien und China, auf Platz 2 und 3. Deutschland belegt den 11., Rumänien liegt am letzten der insg. 25 Plätzen.
Alle diese Zahlen belegen zum einen den wachsenden weltweiten Trend zu den sog. Schönheitseingriffen, sollten jedoch zum anderen vor den Gefahren einer weniger qualifizierten Ausbildung der dabei betroffenen Ärzte warnen! Es ist Tatsache dass nur in wenigen Ländern weltweit der Begriff der ästhetischen Chirurgie, häufig umgangssprachlich auch als Schönheitschirurgie bezeichnet, gesetzlich geschützt ist und dadurch nur von entsprechend qualifizierten Ärzten, meistens Plastischen Chirurgen, angewendet werden darf.

In Deutschland dagegen unterscheidet man zwei Hauptkategorien von Operateuren die solche Eingriffe durchführen, nämlich die Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie und die sog. “Schönheitschirurgen”, zu denen alle anderen Fachärzten gehören. Solche Phänomene bürgen für die betroffene Patienten potenzielle Gefahren, wie uns der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Leiter das Fachbereiches für Ästhetische Chirurgie der Beethoven 5.13 Klinik in Köln, Dr. Georgios Hristopoulos in einem persönlichen Gespräch mitteilte. In anderen Ländern wo der international erfahrener Plastische Chirurg tätig war, wie z.B. die in den arabischen Emiraten, darf kein anderer Facharzt als der Plastische Chirurg sog. Schönheitseingriffe durchführen! Natürlich darf ein entsprechend ausgebildeter Gynäkologe eine Brust vergrößern oder aufbauen oder ein HNO-Arzt mit Zusatzausbildung eine ästhetische Nasenkorrektur durchführen, dies sind aber legitime Ausnahmen und dürfen keinesfalls die Regel sein!

Unter Berücksichtigung o.g. Tatsachen bleibt es lediglich eine persönliche Entscheidung und selbstkritischer Informationsstatus der betroffenen Patienten, welcher über die richtige Arztwahl und damit über möglichen Erfolg und Misserfolg entscheidet.

Brustvergrößerung – Schönheitsideal durch Chirurgie

Die Begriffe „Schönheit“ und „Frau“ werden häufig in einem Atemzug genannt. Nicht umsonst spricht man bei der Weiblichkeit vom „Schönen Geschlecht“. Zwar sollten auch Männer auf ihr Äußeres achten, doch traditionell ist die Palette an Pflege- und Kosmetikprodukten, Kleidung und Düften für Frauen größer. Auch viele Schönheitsoperationen werden für Frauen angeboten.

Die Produkte und Leistungen für die Schönheit der Frau änderten sich im Laufe der letzten Jahrhunderte, so wie sich das Schönheitsideal änderte. Früher waren üppige Körperformen in Mode, heute ist Schlankheit der Grundsatz für die Idealfigur. Schlanke und sportliche Körper laufen auf dem Laufsteg, singen auf Pop-Bühnen und werden in Filmen gezeigt. Allerdings sind weibliche Formen damit unbeliebt. Im Gegenteil: Po und vor allem Busen als sekundäre Geschlechtsmerkmale sind in den Vorstellungen der Traumfigur üppig und gut geformt. Da sich ein sportlicher Körper und große Brüste aber oft widersprechen, lassen viele Frauen eine Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) vornehmen.

Eine Brustvergrößerung ist ein Eingriff im Bereich plastische Chirurgie. Die plastische Chirurgie (auch „kosmetische Chirurgie“, „ästhetische Chirurgie“ oder einfach nur „Schönheitschirurgie“ genannt) ist ein Zweig der Medizin, der immer beliebter bei Patienten wird. Es ist inzwischen nicht mehr erstaunlich, wenn eine Frau eine Brustvergrößerung vornehmen lässt. Viele Schauspielerinnen, Sängerinnen  und Models haben sich einer Brustvergrößerung unterzogen.
Neben der Mammaaugmentation gibt es auch andere Brustoperationen: Die Brustverkleinerung wird häufig vorgenommen, wenn ein zu großer Busen Rückenschmerzen verursacht oder hinderlich ist. Die Bruststraffung geht oft mit einer Brustverkleinerung einher oder wird nach Schwangerschaften und Stillzeit vorgenommen. Durch Straffung des Gewebes und Versatz der Brustwarze wird die Brust neu geformt und ihr wird eine neue Festigkeit verliehen.

Bevor sich eine Frau aber einer Schönheitsoperation wie der Mammaaugmentation, der Brustverkleinerung oder der Bruststraffung unterzieht, sollte sie ich klar sein, was dies finanziell bedeutet und mit welchen Risiken sie rechnen muss. Hierzu bieteten spezialisierte Internetportale hilfreiche Informationen. Eine gute Vorbereitung vor Schönheitsoperationen ist wichtig!

Eiweiss: Nahrungsergänzung unterstützt den Muskelaufbau

Schönheitsoperationen haben selbstverständlich ihre Daseinsberechtigung. Es gibt unzählige Indikationen körperlicher und seelischer Art, die einen chirurgischen Eingriff als einzig mögliche Maßnahme zulassen. Aber die Reichen und Schönen dieser Welt zeigen in der Regenbogenpresse häufig genug auch den Unsinn von Schönheitsoperationen. Wenn es darum geht, die Figur zu verbessern, sollten zunächst einmal konventionelle Mittel greifen. Eine Ernährungsumstellung in Verbindung mit gezielter Bewegung kann Wunder wirken, ohne dass das Skalpell bemüht wird. Zum Aufbau von Muskeln benötigt der Körper Eiweiß. Nahrungsergänzungsstoffe, wie sie zum Beispiel in der Sporternährung  enthalten sind, können als Unterstützung dienen. In einem guten Fitnessstudio bekommt man eine fachlich fundierte Beratung zu diesem Thema. Die Sporternährung  enthält nämlich genau den Anteil an Eiweiß, den der Körper zur Umwandlung von Fett in Muskelmasse benötigt. Die Zufuhr ist somit keine Diät im eigentlichen Sinn. Da Muskelmasse schwerer ist als Fett, kann es durchaus trotz der Sportnahrung  zu einer Gewichtszunahme kommen. Die Veränderungen, die dabei an der Figur entstehen, sind aber sehr positiv. Geduld braucht es natürlich, denn der Körper muss sich sowohl an die Sportnahrung  als auch an das Training gewöhnen. Dafür ist der Erfolg aber wesentlich dauerhafter. Neben einer Straffung der Figur und dem Verschwinden von Fettablagerungen bekommt auch die Haut oft eine viel bessere und elastischere Struktur. Das gesamte Erscheinungsbild lässt sich also mit einem gezielten Training und der Deckung des erhöhten Bedarfes an Eiweiss durch die Umstellung auf eine gesunde Ernährung dauerhaft positiv beeinflussen, ohne dass ein chirurgischer Eingriff vorgenommen werden müsste.

Entschlacken leicht gemacht

Das Heilfasten, die Entschlackung und verschiedene Methoden beim Entschlacken sind in der Regel  für Frauen ein Thema, das immer wieder interessant ist. Mitunter wird das Entschlacken auch mit einem Abnehmprogramm kombiniert. Beim Heilfasten wird der Körper nicht nur entschlackt bzw. durch die Entschlackung von Giftstoffen und anderen überflüssigen Stoffen befreit, sondern der Körper nimmt durch das Heilfasten in der Regel auch ab. Beim Heilfasten wird darauf geachtet, dass dem Körper viel Flüssigkeit zugeführt wird. Das braucht er, um vernünftig Entschlacken zu können. Zum Ausschwemmen der Schlacken und zur Entgiftung brauchen die Nieren eben Extra-Flüssigkeit.

Im Zuge der Entschlackung greift der Körper auch auf seine Fettreserven zurück. Dabei wird neben Giftstoffen das überschüssige Fett abgebaut. Nach dem Entschlacken kann der Körper ein wenig gesünder und/oder schlanker sein. Methoden beim Entschlacken gibt es mehrere. Eine wichtigste Unterscheidung muss in Anlehnung an das Alltagsprogramm getroffen werden: Da das Entschlacken für Körper und Seele bisweilen anstrengend ist, sollte man etwas mehr auf sich achten. Die Entschlackung sollte also möglichst nicht in Phasen der beruflichen Hochspannung in Angriff genommen werden. Für Berufstätige, die keinen Urlaub bekommen können, eignet sich ein etwas sanfteres Programm, das nicht ganz so streng vorgeht wie das Komplettprogramm zur Entschlackung von Körper und Seele. Beim Teilfasten wird nicht vollständig auf Nahrung verzichtet, denn eine leichte Mahlzeit am Tag ist fest eingeplant. Der Effekt der Entschlackung ist daher nicht so groß, aber dafür ist das im Vergleich zu anderen Methoden der Entschlackung eher mit dem Alltag kombinierbar. Wem auch das zu viel ist, der kann eventuell nur einen Fastentag pro Woche einlegen, auch das weiß der Körper schon zu schätzen und wird ein entschlacken können.

Während der Körper beim Entschlacken überflüssigen Ballast abwirft, wird das die Seele übrigens eventuell auch tun. Es kann also durchaus passieren, dass man bei der Entschlackung etwas sensibler ist als sonst. So ein Frühjahrsputz in Körper und Seele sorgt bisweilen für neue Frische und Lebensfreude. Und dann kann man die kommenden Tage, Wochen und Monate mit neuem Schwung angehen, das Entschlacken hätte sich in diesem Fall gelohnt.

Magen-Bypass – Gewichtsreduktion durch OP

Manche Menschen machen eine Diät, nehmen etliche Pfunde ab und fühlen sich rundum wohl. Dann vergehen ein paar Monate oder auch nur ein paar Wochen und schon sind die lästigen Fettpolster wieder da. Geht es dabei „nur“ um zehn Pfund oder ein paar Kilos, ist alles halb so schlimm. Anders sieht es aus, wenn man dreißig, vierzig, fünfzig oder mehr Kilo Übergewicht mit sich herumschleppt. Wenn man schon unzählige Diäten gemacht und Sportprogramme durchgezogen hat, dabei immer wieder ab- und auch wieder zunahm und am Ende meistens noch mehr wog als vorher. Ein Weg einer Gewichtsabnahme durch eine OP kann in solch einem Fall der Magen-Bypass sein.

Eine endgültige Maßnahme

Wenn man sich entscheidet, eine Gewichtsreduktion durch einen Magen-Bypass anzustreben, dann muss dieser Schritt wohl überlegt sein. Im Allgemeinen gilt diese Operation als das letzte Mittel der Wahl, wenn vorherige Methoden nicht zum Erfolg geführt haben. Beim Magen-Bypass werden 2/3 oder eventuell auch mehr vom Magen entfernt; der so verkleinerte Magen wird mit dem Dünndarm verbunden. Dadurch kann der Operierte nur noch eine kleine Menge an Nahrungsbrei aufnehmen und die Sättigung setzt viel schneller als vorher ein. Besonders bei Süßessern ist diese OP-Form eine Option, allerdings ist auch Vorsicht geboten. Bei erfolgter Operation kann es nach dem Verzehr von Süßigkeiten zu einem so genannten Dumping kommen. Es äußert sich beispielsweise in Übelkeit, Kreislaufbeschwerden, Müdigkeit und Schwindelgefühlen. Der Operierte wird dadurch sozusagen „erzogen“, keine zuckerhaltigen Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.

Keine Garantie

Auch wenn Sie mit der Magen-Bypass-OP nicht selten eine hohe Gewichtsabnahme erreichen, ist sie keine Garantie für ein lebenslanges „Schlanksein“. Disziplin in der Ernährung und Sport müssen nach der Operation auf dem Tagesplan stehen, um nach der Gewichtsreduktion weiterhin schlank zu bleiben. Der Magen ist ein Muskel, der sich nach der Operation auch wieder dehnen kann.

Haarausfall – akzeptieren, transplantieren?

Achtzig Prozent der Frauen lieben volles Haupthaar bei Männern. Das berichtet das Magazin „Apotheken Umschau“ und beruft sich dabei auf eine Umfrage des Instituts für Meinungsforschung EMNID. Vielleicht ist das der Grund, warum sich eine Reihe von Männern mit erblich bedingtem Haarausfall Sorgen um die eigene Attraktivität macht? Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten, solch einem Haarausfall zu begegnen. Manch ein Mann begegnet seinem Haarausfall sehr selbstbewusst und akzeptiert ihn einfach. Dieses Selbstbewusstsein steigert wiederum Attraktivität und Ausstrahlung. Die andere Möglichkeit des Umgangs mit Haarausfall: ihn zu stoppen oder ausgefallene Haare durch Haartransplantation zu ersetzen.

Wirkstoffe gegen erblich bedingten Haarausfall

Manchmal zählen Männer Haare. Man geht etwa von einhundert Haaren pro Tag aus, die bei einem Menschen pro Tag natürlich ausfallen. Sind es über einen längeren Zeitraum deutlich mehr, so liegt die Diagnose Haarausfall zumindest nahe. In diesem Fall kann zunächst eine medikamentöse Behandlung versucht werden. Ein Wirkstoff, der beim Haarausfall von Männern helfen könnte, ist Finasterid. Es unterdrückt die Bildung von Dihydrotestosteron (DHT) aus dem männlichen Hormon Testosteron. Das ist gut gegen erblich bedingten Haarausfall. Eine Ursache des erblich bedingten Haarausfalls ist nämlich eine durch Gene bedingte Empfindlichkeit der Haarzellen gegenüber DHT. Bei Frauen und Kindern wird Finasterid aufgrund größerer Risiken allerdings nicht eingesetzt. Ebenfalls Wirkstoffe gegen erblich bedingten Haarausfall sind Minoxidil und Alfatradiol.

Varianten der Haartransplantation

Lässt sich der Haarausfall durch derartige Wirkstoffe nicht in ausreichendem Maß aufhalten, helfen in der Regel tatsächlich nur noch Akzeptieren oder Transplantieren. Bei der Haartransplantation existiert mittlerweile eine große Anzahl verschiedener Methoden. Wählt man die Follicular Unit Transplantation (FUT Methode), so werden dem jeweiligen Patienten Hautstreifen mit Haaren entnommen. Sie werden anschließend in so genannte Micrografts geteilt und an die kahlen Stellen verpflanzt. Micrografts sind kleine Einheiten aus ein bis vier Haaren. Die Haare am Kopf eines Menschen wachsen auch natürlich in derartigen Bündeln, weshalb verpflanzte Micrografts in der Regel ein natürlich wirkendes Haarbild ergeben. Oftmals noch bessere Ergebnisse werden bei der Follicular Unit Extraction (FUE Methode) erzielt. Hierbei werden keine Hautstreifen, sondern einzelne Micrografts entnommen und verpflanzt. Das bringt nicht selten die besseren Ergebnisse, verhindert zudem Narbenbildung, ist jedoch auch teurer. Wie würden Sie mit möglichem Haarausfall umgehen?

Männer in Japan — schön geht auch anders

Zumindest einige japanische Männer scheinen Schönheitsideale für den japanischen Mann neu zu definieren und treten damit auch den Beweis an, dass Veränderungen bei Schönheitsidealen oftmals Hand in Hand gehen mit veränderten Verhaltensweisen, neuen Lebenseinstellungen und gesellschaftlichen Umbrüchen. “soshoku-danshi” heißen diese Männer in Japan. Der Begriff ist etwa 2005 bekannt. Übersetzt bedeutet er etwa „Pflanzen essender Mann“ und lässt damit erkennen, dass diese Art von Männern häufig als Vegetarier lebt. Im weiteren Sinne beschreibt der Begriff die Männer jedoch auch als eher passiv und wenig aggressiv. Darüber hinaus soll diese Gruppe eher geringes Interesse an realisierter körperlicher Liebe zeigen, was nicht mit Homosexualität zu verwechseln ist. Sexualität wird vor allem medial ausgelebt, also etwa über die Pornografie.

Feminine Schönheitsideale

Das ist allerdings nicht alles, was diese Gruppe japanischer Männer auszeichnet. Eine ganze Reihe von Männern aus dieser Gruppe orientiert sich an weiblichem Schönheitsideal und an eigentlich der Weiblichkeit zugeordnetem Verhalten, um Schönheit zu steigern oder zu betonen. Orientierung an weiblichem Schönheitsideal bedeutet etwa, dass die Nutzung von Lippenstift und Kajal in Japan längst nicht mehr nur Frauensache ist und zunehmend zum männlichen “Nice Style” gehört. Das Ganze ist kein Randphänomen. Nach einer Studie des Marketinginstituts Infinity sollen etwa sechzig Prozent aller Männer Japans in einer Alterspanne zwischen 20 und 34 mehr oder weniger der Gruppe angehören. Und nach Angaben der Japan Times sollen japanische Männer inzwischen 5.000 Büstenhalter beim Unternehmen WishRoom gekauft haben. Sexualität und Schönheitsideal gehen manchmal eigentümliche Wege.

Michael Jackson und seine Schönheits-OPs — was ist wirklich schön?

Schönheitsoperationen geben Menschen die Möglichkeit, Teile ihres Körpers so verwandeln zu lassen, dass sie ihren Körper insgesamt als schöner empfinden. Die Eingriffe sind damit ein sinnvoller Teil der ästhetisch-plastischen Medizin, der das Gefühl eigener Attraktivität und damit indirekt auch die Lebensfreude bei manch einem Menschen gesteigert hat. War das bei Michael Jackson auch so? Die Wandlung vom einstmals afroamerikanischen Jungen zum Mann mit bleicher Haut nannten US-Medien bisweilen auch die Verwandlung in einen Außerirdischen.

Nasenoperationen und Bleichung der Haut

1979 soll sich Michael Jackson aufgrund eines Unfalls erstmals einer Nasenoperation unterzogen haben, dem eine ganze Reihe weiterer Eingriffe folgte. Ab etwa 1990 sah man Michael Jackson mit seiner für die kommenden Jahre so typischen gebleichten Haut. Auch das war ein Ergebnis von Schönheitsoperationen an dem charismatischen Sänger. Haben ihn all die Operationen zu einem mit sich selbst zufriedeneren Menschen gemacht? Zumindest bleiben Zweifel. Unterstellt wird ihm bisweilen, an „Dysmorphic Disorder“ (BDD) gelitten zu haben. Das ist eine krankhafte Abneigung gegen einen Teil des Körpers und bei Michael Jackson soll es die Nase gewesen sein.

Manchmal ist vielleicht ein „nein“ angebracht

Mitunter lässt sich ein Mann die Nase operieren, betrachtet hinterher das Ergebnis und ist glücklich. Aber hatte Michael Jackson irgendwann die Chance, durch Ästhetische und Plastische Chirurgie glücklich zu werden? Vielleicht ist der beste Schönheitschirurg manchmal derjenige, der auch von einem Eingriff abraten kann? Vielleicht wäre es besser gewesen, Michael Jackson hätte sich und seinen Körper irgendwann ohne weitere Operation lieben gelernt? Vielleicht… ja! Schönheitsoperation ist manchmal eine sehr gute Lösung. Schönheitsoperation ist nicht immer eine sehr gute Lösung.

Botox-Flatrate – Irrweg oder gute Sache?

Botox ist ein Bakteriengift, das nützlich eingesetzt werden kann, und damit einmal mehr der Beweis, dass die positive oder negative Wirkung eines Stoffs oft nur auf die Dosis ankommt. Seit über 25 Jahren wird Botox auch in medizinischen Bereichen eingesetzt; es dient beispielsweise zur Faltenbehandlung, um die Gesichtshaut zu glätten. Dafür wird Botox in Gesichtsmuskeln gespritzt, wodurch Nervenreize, die normalerweise auf die Muskeln übertragen werden, bei einigen Gesichtsmuskeln blockiert werden. Die Botox-Faltenbehandlung hält allerdings nicht dauerhaft. Nach einer Weile kehren die Falten zurück und die Botox-Behandlung muss wiederholt werden. Das verursacht dann auch neue Kosten, die manch ein Patient scheut.

Die Botox-Flatrate

Aus diesem Grund wurde die so genannte Botox-Flatrate ins Leben gerufen. Der Anbieter bietet gegen Zahlung eines Pauschalpreises beliebig viele Botox-Behandlungen, soweit es medizinisch vertretbar ist. Damit wird Patienten tatsächlich eine weitgehende Kostenkontrolle geboten. Dennoch findet die Botox-Flatrate nicht nur Freunde. So stuft etwa die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie dieses Angebot in einer Pressemitteilung vom 29. Januar 2010 als Werbemaßnahme ein, die mit Bezug auf das Heilmittelwerbegesetz „äußerst bedenklich“ ist. Aus Sicht der Gesellschaft impliziert eine derartige Flatrate die Unbedenklichkeit häufiger Behandlungen.

Diskussion um die Begrifflichkeit

Wir gehen davon aus, dass die behandelnden Ärzte der die Botox-Flatrate anbietenden Klinik ihre medizinische Arbeit verstehen und mit Sorgfalt sowie Verantwortung durchführen. Das hieße dann auch, dass sie von Behandlungen abraten, wenn aus medizinischer Sicht zu hohe Risiken bestehen. Es bliebe die Diskussion um die Begrifflichkeit: Die Flatrate ist in aller Munde. Darf ein Anbieter von Faltenbehandlungen diesen Begriff für sich adaptieren? Wir geben keine Antworten. Wir stellen nur die Fragen.

Ist Fettabsaugen ein Diätersatz?

Für manche klingt es wie ein Traum; man hat deutlich zu viele Pfunde auf den Rippen, lässt in einer Klinik ein Fettabsaugen durchführen und hat danach einen Body-Mass-Index (BMI) wie zu besten Zeiten. Der Traum wird wohl Traum bleiben. Fettabsaugen kann durchaus eine geeignete Methode sein, um Fettpolster an bestimmten Körperstellen zu beseitigen. Als Diätersatz oder gar als Ersatz für mögliche Adipositas-Operationen taugt Fettabsaugen dagegen nicht. Schade? Was nicht geht, geht nicht.

Was Fettabsaugen kann

Fettabsaugen kann durchaus dazu beitragen, den menschlichen Körper teils neu zu modellieren. Möglicherweise lässt sich ein Doppelkinn beseitigen; man kann Reiterhosen und Cellulite beseitigen oder einen etwas zu dick geratenen Männerbauch glätten. Das Mindestalter, um ein Fettabsaugen durchführen zu lassen, beträgt 18 Jahre. Je nach individuellem Eingriff bekommt der Patient beim Fettabsaugen eine lokale Anästhesie oder eine Vollnarkose. Bei lokaler Anästhesie ist Fettabsaugen in der Regel ein ambulanter Eingriff, während der Eingriff mit Vollnarkose zumeist einen stationären Klinikaufenthalt nach sich zieht. Er dauert durchschnittlich einen Tag. Wie bei allen medizinischen Eingriffen, kann ein Risiko nicht komplett ausgeschlossen werden.

Manchmal sollten Ärzte abraten

Ein intensives Vorgespräch sollte Grundlage beim Fettabsaugen sein. Hierbei werden seriöse Schönheitschirurgen auch darauf hinweisen, wenn Fettabsaugen keine geeignete Lösung darstellt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter myBody.de. Für Menschen mit Adipositas sind andere Wege geeignet. Fettabsaugen sollte man nicht als Möglichkeit im Hinterkopf haben, durch die man komplett auf gesunde Ernährung und viel Bewegung verzichten könnte. Sie kann ein Baustein sein. Aber mit einem Baustein baut man noch kein Haus. Und wohl auch keinen gesunden und wohlgeformten Körper.

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