Ist Fettabsaugen ein Diätersatz?

Für manche klingt es wie ein Traum; man hat deutlich zu viele Pfunde auf den Rippen, lässt in einer Klinik ein Fettabsaugen durchführen und hat danach einen Body-Mass-Index (BMI) wie zu besten Zeiten. Der Traum wird wohl Traum bleiben. Fettabsaugen kann durchaus eine geeignete Methode sein, um Fettpolster an bestimmten Körperstellen zu beseitigen. Als Diätersatz oder gar als Ersatz für mögliche Adipositas-Operationen taugt Fettabsaugen dagegen nicht. Schade? Was nicht geht, geht nicht.

Was Fettabsaugen kann

Fettabsaugen kann durchaus dazu beitragen, den menschlichen Körper teils neu zu modellieren. Möglicherweise lässt sich ein Doppelkinn beseitigen; man kann Reiterhosen und Cellulite beseitigen oder einen etwas zu dick geratenen Männerbauch glätten. Das Mindestalter, um ein Fettabsaugen durchführen zu lassen, beträgt 18 Jahre. Je nach individuellem Eingriff bekommt der Patient beim Fettabsaugen eine lokale Anästhesie oder eine Vollnarkose. Bei lokaler Anästhesie ist Fettabsaugen in der Regel ein ambulanter Eingriff, während der Eingriff mit Vollnarkose zumeist einen stationären Klinikaufenthalt nach sich zieht. Er dauert durchschnittlich einen Tag. Wie bei allen medizinischen Eingriffen, kann ein Risiko nicht komplett ausgeschlossen werden.

Manchmal sollten Ärzte abraten

Ein intensives Vorgespräch sollte Grundlage beim Fettabsaugen sein. Hierbei werden seriöse Schönheitschirurgen auch darauf hinweisen, wenn Fettabsaugen keine geeignete Lösung darstellt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter myBody.de. Für Menschen mit Adipositas sind andere Wege geeignet. Fettabsaugen sollte man nicht als Möglichkeit im Hinterkopf haben, durch die man komplett auf gesunde Ernährung und viel Bewegung verzichten könnte. Sie kann ein Baustein sein. Aber mit einem Baustein baut man noch kein Haus. Und wohl auch keinen gesunden und wohlgeformten Körper.

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